DARMSTADT e.V.  BBK DARMSTADT / SÜDHESSEN (Kreis Groß-Gerau, Kreis Darmstadt-Dieburg, Kreis Bergstrasse, Odenwaldkreis)

 





 

KLAUS BLECHER

 

Malerei, Grafik, Fotografie


 

 

 

Kontakt:

In der Röde 34

64367 Mühltal-Trautheim

Tel.: 06151-144724

kblecher@t-online.de

 

Homepage:

www.heineblecher.de

 






Vasco da Gama




geb. 1947

Studium an der FH in Darmstadt, Fachbereich Gestaltung Abschluss als Diplom-Grafik-Designer
Seit 2003 gemeinsames Arbeiten mit Erika Heine

 

Mühltaler Kunstpreis für Fotografie

 

Ausstellungen ( Auswahl )

Galerie „Die Tür“, Murnau; Stadtmuseum Schongau;

Murnauer Kunsttage; Galerie Dr. Gläßel, München; „Schatzkammer“ Bernburg


Gemeinsame Ausstellungen mit Erika Heine
Galerie „Schamretta", Frankfurt/Main; „Beziehungen“, Atelierhaus, Darmstadt; agri cultura Speyer, Saarbrücken und Darmstadt; Kasseler Museumsnacht, Kunstkorridor, Kassel,


40 Jahre BBK Darmstadt Jubiläumsausstellung,

Designhaus Darmstadt,

"Zeitgleich-Zeitzeichen" Gemeinschaftsausstellung,

Atelier M, Darmstadt,


2015 Stipendium artist-in-residence des Cultural City Network (CNN) Graz, Fotogalerie im Historischen Rathaus Graz


DARMSTADT LEBT.KUNST.POSITIONEN 2015,

Designhaus Darmstadt

 

 

 





Die „Digitalen Fotomontagen“ des Künstlerpaars Heine-Blecher

Seit Einführung digitaler Bildbearbeitungsprogramme gibt es für hybride Motivkombinationen nicht nur keine Schranken mehr. Sie sind auch in Szene zu setzen mit einer augentäuschenden Präzision, über der man die zugrundliegende Technik ganz vergisst. Was freilich wenig aussagt über den Kunstwert der Resultate. Weit über der Masse des ästhetisch Halbgaren, vordergründig Effektvernarrten bewegen sich die gemeinsamen Foto-Arbeiten von Erika Heine und Klaus Blecher. Vielschichtig bezüglich des – zum Teil selbst aufgenommenen, teils in alten Familien-Fotoalben entdeckten - Materials, gelingt es ihnen dennoch, dieses zu verdichten zu geradezu ikonischer Einprägsamkeit. Visionär verzauberte Welten öffnen sich, oszillierend zwischen den Polen Landschaft und Architektur, Männlich und Weiblich, Gegenwart und Vergangenheit, Idylle und Morbidität, Elementarkraft und zivilisatorische Verfeinerung. Formal tritt hinzu die Spannung zwischen Schärfenrealismus und Spukhaft-Unbestimmtem, zwischen Farbe und Schwarzweiß bzw. Sepia. Zweifellos wirkt in der vorherrschenden Märchen- und Traum-Atmosphäre der Surrealismus nach. Brisant psychologisch aufgeladen, bieten sich die Arbeiten, die man gut auch „digitale Doppel- und Mehrfachbelichtungen“ nennen könnte, dem Betrachter an als Spiegel der eigenen Innenwelt.

Dr. Roland Held, Kunstkritiker, Darmstadt, 2013