DARMSTADT e.V.  BBK DARMSTADT / SÜDHESSEN (Kreis Groß-Gerau, Kreis Darmstadt-Dieburg, Kreis Bergstrasse, Odenwaldkreis)

 

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"Vom Unsichtbaren" - ein Kunstprojekt

Kooperation des BBK Darmstadt mit dem Blindenhilfswerk Hessen

 

 

Ausstellungen:

1.  23.07. - 27.07.2012 Kunsthochschule Kassel / Fotos «

2.  28.09. - 12.10.2012 Kommunalen Galerie, Darmstadt / Presse+Fotos «

 

Aktuell:

3.  08.03. - 22.03.2013 Ausstellungsraum EULENGASSE, Frankfurt

Vernissage Fr. 08.03.2013 um 19:00 - 22:00 Uhr.

Der Kunstkritiker Dr. Roland Held führt in die Ausstellung ein.
>> So. 17.03.2013 um 17:00 Uhr: »Ich glaub', ich seh' nicht recht!«

Eine szenische Lesung von Dana Lienert (blind) und Gisa Hillesheimer (sehend)

>> Ausstellungsdauer 09.03. - 22.03.2013.

Öffnungszeiten Di 10-13 Uhr · Do 17-21 Uhr · Fr 15-18 Uhr · Sa + So 15-19 Uhr.

An den Samstagen und Sonntagen sind Ausstellende anwesend.
 

Radio:

Siegfried Saerberg, ein blinder Kunst- und Kulturwissenschaftler, der im Kölner Raum etliche Kunstprojekte organisiert (http://www.siegfriedsaerberg.com), hat folgende Radiosendung zusammengestellt. Sie läuft am Mittwoch, 13.3.2013 um 21:04  im freien Lokalrundfunk Köln über Radio Köln 107,1.

Link zur Sendung:
http://www.siegfriedsaerberg.com/audio/vomunsichtbaren.mp3

 

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◉Teilnehmende Künstler:

Katrin Beger-Merla, Gisa Hillesheimer, Juliana Jaeger, Brigitte Kottwitz,

Eva Leitschuh, Ulrike Rothamel, Gundula Schneidewind, Martina Schoder,

Traudi Schulte, Roland Zehetmeier

 

Ein großer Teil der Teilnehmer bei einer gemeinsamen Baumpflanzaktion.

Foto: Gisa Hillesheimer
 

 

Pressemitteilung von Dörthe Krohn:

 

Sehen mit Händen und Ohren

Vom Unsichtbaren“ heißt das gemeinsame Kunstprojekt des Bundesverbands Bildender Künstlerinnen und Künstler Darmstadt und des Blindenhilfswerks Hessen

 

Bitte berühren!“ lautet die Aufforderung an das Publikum. Die außergewöhnlichen Gemeinschaftswerke: Videos, bildhauerischen Arbeiten, Gemälde, Installationen und Objekte, thematisieren unterschiedliche Vorstellungen und Gesichtspunkte von Blindheit und holen sie aus der „Unsichtbarkeit“ heraus. Sehende nehmen Kunst in erster Linie mit ihren Augen wahr. Doch in der Ausstellung „Vom Unsichtbaren“ kann Kunst über mehrere Sinne erforscht werden. Manchmal kommt man dabei nur weiter, wenn man Blindenschriftkundige um Hilfe bittet.

 

Sehbeeinträchtigte und Kunstschaffende sind sich auf Augenhöhe begegnet. Neun Tandems und Dreiergruppen beschäftigten sich seit März 2011 mit unterschiedlichen Aspekten des Sehens und Nichtsehens. Die Gesamtgruppe besuchte das Dialogmuseum in Frankfurt, frühstückte mit verbundenen Augen, pflanzte Bäume im Ober-Ramstädter Forst und traf sich regelmäßig zum Austausch über die Gruppenprozesse. Die blinden und sehbehinderten Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten ihre ProjektpartnerInnen vom BBK von Anbeginn ermutigt, alle ihre Fragen zu stellen. Hilfsmittel wie Farblesegeräte, Taststöcke oder die Brailleschrift wurden in Augenschein genommen und über die allgemeine und persönliche Situation der Blinden- und Sehbehinderten gesprochen. Schnell stellte sich heraus, dass die gemeinsame Zeit ein intensiver Dialog werden würde, denn auch die Fragen der BSBH-Mitglieder an die Kunstschaffenden waren eine Quelle der Inspiration und Reflexion. Alle gemeinsam waren herausgefordert, Kunst für alle Sinne zu denken, gestalten und vermitteln.

 

Wer bei der Begriffswahl „auf Augenhöhe“ oder „in Augenschein nehmen“ aufmerksam geworden ist, findet Antworten in den künstlerischen Arbeiten. Zudem geht es beispielsweise um Messen und Maßnehmen, Taststöcke, die Punktschrift und Standpunkte in einer inklusiven Gemeinschaft.

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in ihren Gruppen: Katrin Beger-Merla und Frank Schäfer; Gisa Hillesheimer und Dana Lienert; Juliana Jaeger und Wolfgang Lohnes; Brigitte Kottwitz und Hanna Hagenauer; Ulrike Rothamel und Anna Courtpozanis; Gundula Schneidewind, Eva Leitschuh und Stephan Wilhelm; Martina Schoder und Brigitte Buchsein; Roland Zehetmeier, Renate Pawlowsky und Ludwig Pawlowsky; Traudi Schulte und Anna Courtpozanis.

 

Zur Ausstellung wurde ein Katalog aufgelegt.

 

Als Ansprechpartner und für weitere Informationen stehen Traudi Schulte und Ulrike Rothamel aus dem Vorstand des BBK gerne zur Verfügung.

 

Zum Katalog (download) 

 

 

 

 

 

weitere Texte:

Darmstädter Echo 31.10.11

rheinMein 4.12.11