DARMSTADT e.V.  BBK DARMSTADT / SÜDHESSEN (Kreis Groß-Gerau, Kreis Darmstadt-Dieburg, Kreis Bergstrasse, Odenwaldkreis)

 

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Gastatelier Archiv

Archiv der Gäste im Atelierhaus Darmstadt 2010 - 2013

 

2013

Ki Youn Kim

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1997-2002  Studium der Bildhauerei an der Ewha Universität, Korea
2006-2008  Studium der Malerei an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft bei Bonn
2008-2012  Studium/ Diplom der Freien Kunst an der Hochschule für Bildenden Künste Saar
2012          Meisterschülerin von Prof. Gabriele Langendorf

Ausstellungen

 

2013  Volle Leere, Saarländische Künstlerhaus, Saarbrücken
2013 Bemerkungen über die Stille, Altes Schloss, Dillingen
Zwischen-Räume, Ausstellung des 36. Kunstpreises, Sparkasse, Karlsruhe
Grosse Kunstausstellung NRW, Museum Kunstpalast, Düsseldorf
Stipendium 2013, Ausstellung der Nominierten, Rathaus, Plettenberg
2012 Early Birds, Enovos Deutschland AG, Saarbrücken
2011 Das Universum expandiert, Kwadrat, Berlin
Ausstellung des Lucas Kranach Preises, Festung Rosenberg, Kronach
2010 Fünf Tage sind keine Woche, Kunstverein Dillingen, Dillingen
2009Konzentration : Spannung-Entspannung, Saarländischer Rundfunk, Saarbrücken
Ding Dong, Museum Gosz, Saarbrücken

 

Website: http://kiyounkim.com

 

Ki Youn Kim hat die Ergebnisse ihres Darmstädter Aufenthalts in einer Ausstellung unter dem Titel „Ferne Nähe“ 8.-29. Dezember 2013 präsentiert.

Link zum Artikel "Die Frau, die den Tiger stemmt", Darmstädter Echo, 7.11.13

 

 

2013

Lei Xue

 

1974              in Qingdao (China) geboren 

1992-1996      Studium der Ölmalerei an der Kunsthochschule Shandong mit Abschluss 

1999-2005      Studium der Freien Kunst an der Kunsthochschule Kassel bei Prof. Haug und Prof. Lüthi 

2005              Meisterschüler bei Prof. Lüthi 

2005              Förderpreis von Perron- Kunstpreis der Stadt Frankenthal (Pfalz)

Lebt und arbeitet in Darmstadt

 

 

"Teetrinken", handbemaltes Porzellan, (Galerie Detterer) / "Mein Vater und ich - Schneeberg", Fotoarbeit, (Galerie ARTAFFAIR)

 

Der vielseitige Künstler beschäftigt sich mit Malerei, Keramik, Film, Foto- und Videoinstallationen wobei für ihn das künstlerische Denksystem die chinesische Poesie sowie die Zen-Bewegung darstellen:

„Der beste Weg, um zur Wesenheit des Verstandes zu gelangen, ist gleichzeitig Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu beobachten. Um zur Zukunft, die ungewiss ist, zu gelangen, bedeutet das, die klare Vergangenheit und die noch nicht so klare Gegenwart zu analysieren. Im Laufe der Zeit ist mein Herz mit der sich ergebenden diskrepanten Einheit ausgestattet. Auf meinem aktuellen Kunstweg gewöhne ich mich daran, im Sinne der mir gut bekannten chinesischen Poesie und der Zen-Bewegung zu denken und zu handeln." (Lei Xue)

 

Internet:

www.detterer.de/Kuenstler/Xue/Xue.html

www.art-affair.net/de/artists/xue

 

2012

Katja von Puttkamer  

 

"Die Orte, die ich malerisch verarbeite, zeigen unsere Wirklichkeit, oft sind es Unorte, Rückansichten, wenig beobachtete Alltäglichkeiten. Durch die Malerei versuche ich den Raum bildnerisch zu ordnen".

(K. von Puttkamer)
 

Katja von Puttkamer arbeitete neun Monaten als Stipendiatin des BBK Darmstadt im städtischen Atelierhaus. In dieser Zeit hat sie bei Spaziergängen durch Darmstadt mit der Kamera oder als Skizze Motive für ihre Gemälde gesammelt. Die 1961 geborene Künstlerin, die an der Akademie in München studiert hat und seit 2010 an der Technischen Universität Kaiserslautern tätig ist, setze dabei die Darmstadt-Motive neu zusammen und schaffte damit Szenerien, die „auch als ein Spiegel unserer Gesellschaft gelesen werden können“. (Auszug Darmstädter Echo 12.11.12)

 

Der gesamte städtische Raum ist Refugium der Malerin Katja von Puttkamer, ein Ort den es zu durchstreifen, zu erkunden und zu sichten gilt. Die dabei aufgespürten Motive werden zunächst von der Künstlerin fotografisch fixiert, sie bilden den Ausgangspunkt der malerischen Arbeit. Die mit der Kamera erstellten Notate, wie Kaufhausfassaden, Containerarchitekturen der Vorstädte, architektonische Details, Werbeschilder, kleine, oft temporäre Nutzbauten wie Kioske und Verkaufsbuden, erfahren im Atelier der Künstlerin eine Neuordnung und Transformation. Die kompositorischen Elemente der Baukörper werden herausgearbeitet, Funktionales wie Türen, Fenster, Sockelzonen geraten in den Fokus bildnerischer Darstellung. Horizontale und vertikale Strukturen, Signets und Zeichen fließen als kompositorische Bestandteile ein. Das Aquarell und die Gouache eröffnen dabei die Möglichkeit des zügigen Arbeitens – es ist eine schnelle Technik, fließender als eine Zeichnung und unwillkürlicher als ein Ölgemälde. Zeit spielt eine Rolle in Puttkamers Bildern, es sind Komposite, zusammengesetzte Neubildungen aus Erinnerungen wie durch ein Autofenster wahrgenommen, mit flüchtigem Blick. (Dr. Ulrike Reinert 2012)

 

 

Katja von Puttkamer öffnete das Atelier zum Ende ihrer Gastkünstlerzeit und präsentierte ihre in diesem Jahr entstandenen Arbeiten im Atelierhaus Darmstadt.

 

 

Homepage: www.kvp.quadratur-webdesign.de.

 

2010/2011

Sepehr Samadian

 

1980 in Teheran geboren, hat er an der dortigen Kunsthochschule Malerei und Illustration studiert und mit Bachelor und Master abgeschlossen. Seine Fotografien, Gemälde und Illustrationen waren seither in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen zu sehen. Er ist Mitglied des Illustratoren-Verbands und des Photographen-Verbands des Iran sowie des Youth Journalists Club. Und nun, 2010/11, ist er sowohl Gast der Städelschule, Frankfurt a.M., als auch Nutzer des Gastateliers im Atelierhaus Darmstadt. Darüber hinaus wurde er mit einer Reihe von Essays und Studien über iranische und afrikanische Kunst bekannt.

Die bevorzugten Arbeitsmedien von Sepehr Samadian sind die Malerei und die Fotografie, mit deren spezifischen Mitteln er das Thema Bewegung einkreist. Er zeigt, dass dauerhafte Stabilität nicht erreicht werden kann, sondern dass alles sich in ständiger Bewegung befindet. Der Künstler beschäftigt sich mit dem Phänomen der Bewegung in den bildenden Künsten auf verschiedenen Ebenen. In der Fotografie hat er visuelle Zeichen und Charakteristika der Bewegung gefunden, wie sie sich z.B. in bestimmten Oberflächenstrukturen und Unschärfefaktoren oder in verschiedenen Bildebenen zeigen. Bei Bewegungsbildern, die nicht die normal strukturierte Sicht auf die Objekte bieten, sondern durch ihre Darstellungsweise eine eigentümliche Empfindung des Vorübergehens und Verschwindens hervorrufen, faszinieren ihn besonders die ausdrucksstarken, expressiven Verformungen. Zu den zahlreichen Versuchen, Bewegungsmomente auf der Leinwand oder in der Skulptur zu fixieren, die sich in der Kunstgeschichte nachweisen lassen, sagt Sepehr Samadian: „Ich weiß, was ich diesen Vorbildern zu verdanken habe und respektiere sie – aber ich antworte ihnen in meinem eigenen Stil.“

 

"Movement 2011"

Sepehr Samadian hat die Ergebnisse seines Darmstädter Aufenthalts in einer Ausstellung unter dem Titel „Movement“ präsentiert. Zum Ausklang der Ausstellung gab der Künstler zusammen mit der iranischen Sängerin Shaghayegh Nayeri ein Konzert mit einer Mischung aus klassisch westlicher und traditionell persischer Musik.

 

Homepage: www.sepehrsamadian.com

 

zum Echoartikel über Sepehr Samadian v. 19.2.2011